Back to normal: Zurück auf 13.2

Normal Heights, San Diego by Tobin, cc-by-sa-2.0

Normal Heights von Tobin, cc-by-sa 2.0

Gestern habe ich mein openSUSE ein Downgrade „erleiden“ lassen. Ich bin also wieder bei 13.2. Der Grund dafür war und ist einfach.

In der Woche habe ich einen ganzen Stapel an Updates bekommen. Unter anderem KDE SC 4.14.4, ein neuer Kernel und ein paar XServer Pakete waren auch noch dabei.

Nach dem zwangsläufigen Reboot stürzte mein XServer schon beim starten ab. Nach einem Downgrade des XServers lief wieder alles wie gewohnt. Das hat mich 5, vielleicht 10 Minuten gekostet.

In dieser kurzen Zeit ist mir aber klar geworden, dass ich nicht mehr diese Art von Bastelleidenschaft habe. Ich möchte zwar immer noch an meinem Betriebssystem und an der installierten Software basteln, aber dann wenn ich Lust dazu habe, und eben nicht wenn sie kaputt ist.

Und da ich den Closed Source Grafiktreiber benutze, ist Tumbleweed halt nichts für mich. Steht ja auch so auf der Portal-Seite von Tumbleweed.

Naja. Zum Glück war das Downgrade innerhalb kürzester Zeit, dank btrfs Snapshot, erledigt. Und nun bin ich wieder bei einem normalen Release und kann mich auf Sachen konzentrieren, auf die ich auch wirklich Lust habe.

Einiges habe ich schon auf der Liste, wie das Upgrade auf Plasma5 oder ein vollständig eingerichteter Zweitdesktop (wahrscheinlich LXQt). Andere und kleinere Dinge sammele ich momentan erst mal. Und wenn ich dann Zeit und Lust habe, werde ich die in einem Rutsch erledigen.

Das wird basteln an Linux zum Hobby. Und Hobbys sollen Spaß machen. Rumbasteln an einem kaputten System macht mir keinen Spaß mehr.Und deswegen mag das Downgrade von Tumbleweed auf 13.2 vielleicht unsexy sein, aber langfristig wird es mir (hoffentlich) mehr Freude bereiten.

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