Der PlayStation3-Controller unter Fedora 20

Es gibt immer mehr Spiele unter Linux. Für Gamer eine gute Sache. Natürlich stellt sich die Frage nach der passenden Hardware wie z.B. Game-Controller, denn manche Spiele machen mit einem Controller einfach mehr Spaß.Wer eine Playstation 3 sein eigen nennt, kann sich die Mühe sparen nach brauchbarer Hardware zu suchen.

Die gute Nachricht dabei: Im Prinzip funktioniert das Ding sofort. Die schlechte Nachricht: Um wirklich alle Funktionen nutzen zu können, muss man etwas nachhelfen.

Wenn es ausreicht, dass man den Controller nur per USB betreibt, die Vibration nicht gebraucht oder gewünscht wird und das Blinken der LEDs nicht stört, dann reicht es völlig den Controller über USB anzuschliessen.

Falls der Controller dann nicht erkannt wird, dann muss das Paket kernel-modules-extras nachinstalliert werden:

yum install kernel-modules-extra

Wer sicher gehen will, dass alles geklappt hat, kann nun mit jstest nachgucken:

jstest /dev/input/jsX

Wobei das X natürlich durch die passende Zahl ersetzt werden muss. Das Programm jstest befindet sich im Paket linuxconsoletools und kann bei Bedarf auf gewohnte weise nachinstalliert werden. Wer will, kann nun über antimicro (in den Paketquellen) oder Steam (rpmfusion) den Controller entsprechend konfigurieren.

Um alle Funktionen des Controllers nutzen zu können, benötigt man die Pakete sixad und qtsixa. Beide gibt es für Fedora 19 und 20 im Software-Portal von openSUSE: sixad und qtsixa. Letzteres ist das grafische Frontend für den sixad Dämon.

Nun sollte alles funktionieren. Einzig die Bluetooth-Verbindung blieb von mir ungetestet.

Quelle: Ask Fedora

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